Das nicht so essentielle Tolkien Quiz-Buch

Tolkien trivia maykayThe Essential Tolkien Trivia and Quiz Book: A Middle-earth Miscellany von William MacKay wurde 2012 von der Fall River Press veröffentlicht. Die Fragen in dem kleinen Büchlein sind in vier Kategorien unterteilt: Biographie (The Mythmaker), hauptsächlich Der Hobbit (World of Hobbits, Elves & Dwarves), hauptsächlich Die Gefährten (Frodo & Friends) und Film (Roads Go Ever Ever On). Außerdem gibt es eine Einleitung und eine kurze Bibliographie.

Der erste Eindruck ist positiv, mit einer Einleitung, die den Autor als Mann mit ‚Insiderwissen‘ vorstellt, das er direkt von Leuten wie Owen Barfield oder sollchen, die unter Tolkien studiert haben, gesammelt hat. Die Buchseiten sind ungleich geschnitten, was sehr gut zum Cover passt, das eine alte Schriftrolle, einen Drachen und mystische Artefakte zeigt. Man fühlt sich also, als ließe man sich auf ein kleines Buch-Abenteuer ein.

Die Fragen selbst reichen von leicht bis schwer, einige davon vor allem schwer zu erraten, weil die Frage zu offen gestellt wird. Die Antworten sind nicht nur in einem Wort gegeben, sondern es gibt normalerweise eine kurze Erklärung dazu, daher Miscellany (Gemisch/Sammlung). Die Fragen hangeln sich meist an der Geschichte des Hobbits oder des Herrn der Ringe entlang, zwischendurch gibt es aber auch welche zum Silmarillion oder solche, die nicht in die Zeitschiene der Geschichten passen. Im Kapitel ‚Frodo & Friends‘ folgen die Fragen zunächst eng Die Gefährten, laufen dann aber auf drei bis vier Seiten einfach aus, fast so, als habe der Autor plötzlich keine Lust mehr gehabt, Die Zwei Türme und Die Rückkehr des Königs auch noch genau durchzugehen.

Beim genaueren Lesen offenbart das Buch jedoch einige Fehler und Ungenauigkeiten, die man so nicht unbedingt von einem Autor mit solch einem Hintergrund erwartet. Ich gehe kurz auf ein paar davon ein.

  • “Was ist der Unterschied zwischen ‘dwarve’ und ‘dwarf’?” (S. 35, meine Übersetzung) Naja, eins davon gibt es nicht. MacKay konstruiert hier fälschlicherweise den Singular von Tolkiens Version des Plurals von Zwerge dwarves (eigentlich dwarfs). Es handelt sich nicht um einen Tippfehler, da das Wort mehrfach im Buch vorkommt.
  • Die begehrtesten Räume in einer Hobbithöhle am Bühl werden korrekt als die benannt, die auf den Garten schauen, hinzugefügt wird aber dann „auf der linken Seite“ (S. 44, meine Übersetzung). Aber das hängt natürlich vom Standpunkt der Person innerhalb der Höhle ab.
  • Mögliche Tippfehler: Bilbos Vater wird als Gungo (S. 72) statt als Bungo benannt; Melchar (S. 86) statt Melkor; Ennor (ibid.) statt Endor; Falastar (S. 110) statt Falastur.
  • Thingols Beiname wird als Greyhold (S. 88) statt Greycloak (Graumantel) wiedergegeben.

Die Bibliographie ist sehr kurz und eklektisch, und reicht von Shippey bis zu den Brüdern Hildebrandt. Sie sollte also entweder ausgeweitet werden oder sich rein auf die Primärwerke konzentrieren.

Der anfangs positive Eindruck wird schnell durch zu viele Fehler und Ungenauigkeiten zerstört, allerdings gibt es nichts, was sich nicht in einer zweiten Auflage beheben ließe. Diese benötigt aber auf jeden Fall mehr Fragen zu den letzten beiden Teilen des Herrn der Ringe. Wer ein paar Fragen für ein schnelles Quiz braucht, bei dem die Kategorien egal sind, ist mit diesem Buch gut bedient. Alle anderen sollten auf eine überarbeitete zweite Auflage hoffen.

Rezensionsexmplar: MacKay, William. The Essential Tolkien Trivia and Quiz Book: A Middle-earth Miscellany. New York: Fall River Press, 2012.

The not so essential Tolkien Trivia and Quiz Book

The Essential Tolkien Trivia and Quiz Book: A Middle-earth Miscellany by William MacKay was published by the Fall River Press in 2012. The questions in the booklet come subdivided into four different categories: The Mythmaker (biography), A World of Hobbits, Elves & Dwarves (mostly Hobbit), Frodo & Friends (mostly Fellowship), and Roads Go Ever Ever On (films). It also includes an introduction and brief bibliography.

The first impression is a positive one, with an introduction that sets the author apart as one with ‘inside knowledge’, gleaned directly from people such as Owen Barfield or those that studied under Tolkien. The book pages are cut irregularly, which fits with the cover illustration that depicts old scrolls, a dragon and mystic artefacts. One feels like setting out on a little bookish adventure.

The actual questions range from easy to hard, with some difficult to guess as the question is put a bit too broadly. The answers are not just given in one word but a short explanation is usually added, hence the ‘miscellany’. The questions mostly move along the storyline of The Lord of the Rings and The Hobbit, but are interspersed with a few Silmarillion questions and some that don’t fit the story timeline. In the chapter ‘Frodo & Friends’, the questions follow The Fellowship closely but then peter out on three to four pages, almost as if the author lost patience to go through the Two Towers and Return of the King as well.

Reading a bit more closely, the book reveals quite a few mistakes and inaccuracies, however, which one would not expect from an author with such credentials. I’ll go into a few of them below.

  • “What is the difference between “dwarve” and “dwarf”?” (p. 35) Well, actually, one doesn’t exist. MacKay here misconstrues the singular of Tolkien’s dwarves. It’s not a typo as it’s repeated several times in the book.
  • The most desirable rooms in a Hobbit hole in the Hill are said to be those overlooking the garden, which is correct, but then there’s an added: “on the left side” (p. 44). That surely depends entirely on where the person inside the hole is standing.
  • Possible typos: Bilbo’s father is named Gungo (p. 72) instead of Bungo; Melchar (p. 86) for Melchor; Ennor (p. 86) for Endor; Falastar (p. 110) for Falastur.
  • Thingol is called Greyhold (p. 88) instead of Greycloak.

The bibliography is very short and eclectic, ranging from Shippey to the Hildebrandts, so should either be expanded or concentrate solely on primary sources.

The initially positive impression is soon destroyed by too many faults and inaccuracies, though nothing that could not be tackled in a second edition, which definitely needs more questions on the later parts of The Lord of the Rings. If you are looking for questions for a quick quiz and are not bothered with specific categories, this is a book for you – otherwise better hope for an improved second edition.

Review copy: MacKay, William. The Essential Tolkien Trivia and Quiz Book: A Middle-earth Miscellany. New York: Fall River Press, 2012.

Rezension vorab erschienen bei / Review previously published on www.tolkiengesellschaft.de.

 

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Das Ministerium für Desinformation präsentiert: Zuglotto

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Verwirrende Anzeige

Gestern auf der Kinzigtalbahn: Haben wir heute Verspätung? Ja. Nein. Vielleicht. Natürlich!

Bei der Ankunft am Bahnhof grüßt die Anzeige freundlich mit 30 Minuten Verspätung wegen Verzögerungen im Betriebsablauf. Ja, so fängt der Morgen gut an. Aber ok. Will gerade kehrt machen, um mich in der Bahnhofshalle hinzusetzen, da springt die Anzeige um. „Berichtigung zu RE4507 nach Frankfurt/Main Hbf. Dieser Zug fährt wie im Fahrplan veröffentlicht.“ Wie cool ist das denn? Ganz was Neues. Das kommt gleich in meinen Blog. Wäre eine tolle Geschichte geworden, doch leider endet sie damit noch nicht.

Ich gehe also am Bahnsteig weiter nach vorne und warte auf den Zug. Das Signal wird pünktlich grün – und vorbei fährt ein Güterzug. Fünf Minuten später wird das Signal wieder grün. Ein zweiter Güterzug fährt vorbei. Ah, auf der Anzeigetafel am anderen Ende des Bahnsteigs hat sich was getan. Ich laufe zurück. 35 Minuten Verspätung. Wäre ja auch zu schön gewesen, um wirklich wahr zu sein. Warum gibt es eigentlich keine Durchsage?

Ab in die Wartehalle. Nach 30 Minuten stellt sich dann die Gretchenfrage. Nehme ich die RB, die gleich losfährt, oder versuche ich mein Glück mit dem verspäteten RE, in der Hoffnung, dass er nicht noch später kommt als angekündigt? Die Frau am Schalter wird mehrmals um Rat gefragt. Sie hat aber auch nur die Infos aus dem Internet. Knapp 40 Minuten Verspätung, schon mal mehr als die 35 von der Anzeigetafel – aber der kann man ja offensichtlich nicht vertrauen.

Ich gehe mal rüber zur RB. Dort wird der Schaffner von Mitreisenden befragt. „Wir werden ziemlich sicher vom RE überholt.“ Na gut, denn setze ich in dieser Zuglotterie auf den RE. Zurück zum Anfangsgleis. 10 Sekunden, nachdem die RB abgefahren ist – mit einer Menge Leute drin, die in der Lotterie anders gewählt haben – kommt die Durchsage. „Der RE nach Frankfurt erhält Einfahrt.“

Liebes Ministerium für Desinformation bei der DB/dem RMV,

Verspätungen gehen meist voll in Ordnung. Nicht in Ordnung gehen allerdings die fehlenden oder gar falschen Informationen, die der Kunde am Bahngleis geliefert bekommt. Also, noch mal zum Mitschreiben:

  • mindestens eine Durchsage, dass der Zug überhaupt Verspätung hat
  • Update der Zugverspätung, falls sich die Dauer ändert; Euer Vokabular kennt sogar ‚auf unbestimmte Zeit‘
  • Ansage welcher Zug der nächste in die betroffene Richtung ist, wenn es mehrere Möglichkeiten gibt.

Letzteres ist bisher äußerst selten, wurde aber schon in freier WildBahn gehört. Dann klappt das auch mit der Kundenzufriedenheit.

Bild: Anzeigetafel Verspätung von Sebastian Terfloth (CC BY-SA 2.5)

Der vergessliche Leser

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Der vergessliche Professor von Per Lindroth (1929)

Ich habe vor kurzem die Dunkle Turm-Reihe von Stephen King erneut gelesen. Die ersten vier-fünf Bücher sind wie alte Freunde für mich, da ich sie immer wieder neu gelesen haben, wenn ein neuer Band herausgekommen ist. An die letzten zwei-drei Bücher konnte ich mich dagegen nicht wirklich gut erinnern. Die meisten Überraschungen warteten in The Dark Tower VII auf mich, den ich bisher nur einmal verschlungen habe. Völlig vergessen hatte ich zum Beispiel den Tod eines der Hauptcharaktere. Total klasse, aufs Neue überrascht zu werden, selbst wenn es so herzzerreißend war. Auf die Vergesslichkeit!

hardcover_prop_embedDie Serie ist übrigens eine der besten Fantasy-Geschichten, die jemals geschrieben wurden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Euch irgendwann mehr davon erzählen werde.

 The forgetful reader

I re-read The Dark Tower series by Stephen King recently. The first four-five books are very old friends, which were re-read whenever a new book came out. I found I didn’t actually remember a lot about the last two-three books. Most surprises came in The Dark Tower VII, which I’ve only read once so far. I had totally forgotten about the death of one of the characters, for example. Loved to be surprised anew, even if it was heart-breaking. To forgetfulness!

The series is one of the best fantasy stories ever written, by the way. I’m pretty sure I’ll be telling you more about it at some point.

Nichts als Arbeit

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Interessantes Gespräch im Zug.

Ein Mann aus Kamerun und ein Mann aus Indien sprechen über Deutschland. Sie mögen unseren Arbeitsethos im Vergleich zu dem im jeweiligen Heimatland. Und sie beschweren sich über den Neid, der ihnen begegnet, wenn sie nach Hause kommen. Dafür, dass sie es woanders geschafft haben. „Die haben keine Ahnung, wie hart hier jeder für sein Geld arbeiten muss“, sagt einer von beiden.

Ist hier echt alles Arbeit, kein Vergnügen? Vielleicht bin ich die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Effizienz, da bin ich dabei. Fleiß, nicht wirklich.

All work and no play

Interesting conversation overheard on the train.

A man from Cameroon and a man from India are talking about Germany. They like the work ethics here compared to their home countries. And they both complain about the jealousy they face when returning home, for having made it elsewhere. “They don’t have a clue how hard everyone here is working for the money,” one of them says.

Are we really all work and no play? I may be the exception to the rule. Efficiency, I grant you. Diligence, not so much.

München, 1865

…ist das Setting von Ju Honischs Obsidianherz aus dem Feder & Schwert Verlag.

obsidianEs ist noch gar nicht so lange her, da habe ich mich so gut wie gar nicht an Fantasy rangetraut. Weil nichts so gut sein kann wie Tolkien, dachte ich. Dann haben mich Autoren wie Neil Gaiman, Terry Pratchett, Patrick Rothfuß oder China Miéville eines besseren belehrt. Keiner der Autoren wird jemals Tolkien den Platz in meinem Leben als erster Türöffner in magische Welten und Vermittler von Freundschaften in der Realwelt streitig machen, selbst wenn mir einige der neueren Geschichten eigentlich sogar besser gefallen.

Und dann ist es noch nicht wirklich lange her, da habe ich fast ausschließlich englischsprachige Literatur gelesen. So hatte es Ju Honisch gar nicht leicht, überhaupt erst auf meinen Radar zu kommen – und dann auch noch für gut befunden zu werden. Das Obsidianherz, Fantasy/gothic novel/Steampunk, war so spannend, dass ich die 816 Seiten in nur drei Tagen durch hatte. Vielleicht war die eigentlich taffe Hauptdarstellerin Corrisande am Ende doch ein bisschen zu viel damsel in distress, was aber durch das Setting und die jugendliche Unerfahrenheit völlig legitim begründbar ist. Ich bin also gespannt auf die Salzträume.

Gelesene Bücher

??????????Ich habe da was Neues eingerichtet. Eine Seite mit der Aufzählung meiner zuletzt gelesenen Bücher – die meisten lese ich übrigens in englischer Sprache. Damit die nicht ganz zum Gähnen ist, findet ihr unter den Titeln jeweils einen Link zu meinen Rezensionen oder Notizen zum Buch, wenn vorhanden. Auch ein paar ältere Schätzchen werden demnächst neue Kritiken bekommen, es lohnt sich also öfter vorbeizuschauen.

Books I read

I have set up something new. A page with a list of books I most recently read – most of which will be in English, by the way. To hopefully prevent yawning fits, you will find a link to my reviews or notes on the book, if they exist, below the titles. A few older treasures will get new criticism soon, so a regular visit is actually worthwhile.

“Hier spricht ihr Lokführer”

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Edgar Wallace (RAMC Muniment Collection, CC BY 4.0)

Eine wiederkehrende Rubrik in diesem Blog werden interessante Zugdurchsagen sein. Eine vor kurzem Gehörte begann mit: „Hier spricht ihr Lokführer.“ Das ist schon mal außergewöhnlich. So fängt keine Durchsage an. Ich denke sofort an Edgar Wallace. Haben wir einen Mörder an Bord? Nein, die heutige Geschichte ist kein Thriller.

„Wir hatten eine Türstörung.“ Alles klar, nichts Besonderes. Wie es dann weitergeht allerdings schon: „Ich wollte etwas ausprobieren, bevor der Zug anfährt, deshalb konnten sie die Türen eben nicht öffnen.“ Kurze Pause. „Ja, es hat funktioniert, deshalb sind wir nur mit geringer Verspätung losgefahren.“ Das Abteil bricht spontan in Applaus aus.

Und weil es der erste Beitrag in der Kategorie ist noch eine Anmerkung: Ich liebe das Bahnfahren! Die widrigsten Widrigkeiten der Bahn sind das Paradies gegenüber dem Wahnsinn auf den Straßen. Außerdem kann man beim Autofahren so schlecht nebenbei lesen.

Vor kurzem gelesen: Das fünfte Imperium

Fangen wir doch gleich mal mit dem Wesentlichen an. Was hattest du heute zum Frühstück? Äh, ich meine, was hast du gerade gelesen? Meine letzte Lektüre war Viktor Pelewins Das fünfte Imperium aus der Sammlung Luchterhand. Ein Vampirroman. Aber nicht so, wie man den sich landläufig vorstellt. Und ich komme ja vom Lande.

Das fuenfte Imperium von Viktor PelewinIn Pelewins Roman geht es vor allem um Weltanschauungen; genauer gesagt: die von neureichen Russen, den Новый русский. Die Kritik kommt an, aber für mich ist diese Welt aus Diskurs und Glamour, in der es nur um Geld und Schein geht, doch ein bisschen weit weg. Wer einen Einblick in diese Welt mittels surrealistischer Phantastik oder fantastischem Surrealismus nicht scheut, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

Keine Angst, übrigens, nicht alle Rezensionen werden so kurz.

Wo bin ich hier gelandet?

Karte_Kinzigtalbahn

Verlauf der Kinzigtalbahn

Jeden Tag fährt der RE 50, die Kinzigtalbahn, von Fulda nach Frankfurt und zurück, stets darum bemüht die kleinen Lücken zwischen den ganzen Fernzügen optimal auszunutzen. Und drin sitze ich, manchmal. Lesend, meistens. Oft wundere ich mich dabei über die Organisation meines Shuttle Services, oder die Menschen die da so mit mir reisen. Genau um diese Dinge soll es in diesem Blog gehen.

Pendeln – Lesen – Wundern

Euch erwarten unglaubliche, lustige, alltägliche Zugeschichten. Oder die Dinge, die einem so beim Autofahren vom und zum Bahnhof widerfahren (wider und fahren drücken es eigentlich schon sehr gut aus). Ich sammle interessante Zugdurchsagen. Ich schreibe über meine aktuelle Lektüre, und darüber was die Mensch um mich herum so lesen. Und ich wundere mich, über Die Bahn, Mitreisende, das Leben im Allgemeinen und was mir sonst noch so ins Hirn regnet. Und ihr seid herzlich willkommen mitzulesen.

Warum tue ich das? Hauptsächlich um die deutsche Sprache nicht zu verlernen. Ernsthaft. Ich schreibe schon seit einigen Jahren für eine englischsprachige Fachzeitschrift und merke zunehmends, wie ich mich in meiner eigenen Muttersprache nicht mehr vernünftig ausdrücken kann. Stellt Euch also auf ein bisschen Holter-die-Polter-Deutsch ein und den ein oder anderen zweisprachigen Beitrag.

Through the Wild Kinzig Valley

For all those who are wondering where they’ve just landed.

Every day, the RE 50 train, called the Kinzigtalbahn, travels from Fulda to Frankfurt and back, always trying to find the small gaps between all the high-speed trains on the line. And I’m sitting inside one, sometimes. Reading, mostly. Often wondering about the organisation of my shuttle service, or the people who are travelling with me. That is what this blog is about.

Commuting – Reading – Wondering (actually has a better ring to it in German)

You can expect incredible, funny, everyday train stories. Or things that happen while driving to and from the train station. I collect interesting announcements on the train. I write about what I am currently reading, and what the people around me hide their faces behind. I wonder, about the German Railway DB, fellow travellers, life in general and whatever else pops into my brain. And you are heartily invited to read along.

Why am I doing this? Mainly not to forget the German language. Seriously. I have been writing for an English magazine for several years now and began to realise that I cannot express myself properly in my native tongue anymore. But I promise to include some bilingual articles.

Bild/Picture: Karte Kinzigtalbahn von $traight-$hoota (CC BY-SA 3.0)