Trio infernale: Autor, Investmentbanker, Übersetzerin

Das war ich nicht von Kristof MagnussonDer Autor findet den Investmentbanker süß. Der verguckt sich in die Übersetzerin, die wiederum was vom Autor will. Sein neues Buch, um genau zu sein, damit sie wieder Arbeit hat. Soweit die Grundkonstellation in Kristof Magnussons Das war ich nicht, 2011 als Taschenbuch bei Goldmann erschienen.

Was dann mit den dreien geschieht ist ganz großes Kino: Nabelschau, Schreibblockade, Aussteigertum, Finanzcrash und am Ende das Bekenntnis, dass sie es doch waren. Großartig und humorvoll beschrieben von Magnusson, dem ich bei einer Lesung aus dem Roman lauschen durfte, lange vor ich mich selbst endlich an die Lektüre gemacht habe.

Eine meiner Lieblingsstellen ist die pointierte Zusammenfassung, die die Übersetzerin von ihrer Beziehung mit einem Maler gibt:

Seit einigen Jahren malte Arthur nur noch monochrom.

S. 19, Magnusson, Kristof. Das war ich nicht. München: Goldmann, 2011

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