Ich bleib erst mal bei der Gutenberg’schen Technologie

Neulich im Zug. Unterhalten sich zwei ältere Damen über das Lesen. Die eine, mit sümpadischen frängischen Akzent, ist vor kurzem in den Ruhestand getreten und freut sich, dass sie jetzt wieder mehr Zeit zum Lesen hat. „Mir war das abends im Bett, wo ich eigentlich am liebsten lese, allerdings irgendwann zu anstrengend. Immer diese schweren Bücher halten und umblättern. Jetzt habe ich ein kleines E-Book, das klappt prima.“ Außerdem freut sich der Mann, da sie jetzt das Licht ausmachen kann.

Für mich persönlich stand die Anschaffung eines E-Books nie im Raum. Einmal lese ich sowieso immer nur ein Buch, brauche also nicht meine gesamte Bibliothek in der Hosentasche. Außerdem nerven mich ja jetzt schon die paar mobilen Geräte im Haus, die andauernd nach Strom schreien, samt ihren ganzen Aufladekabeln, die immer garantiert da liegen, wo man gerade nicht sucht (obwohl ich zugebe, dass es dieses Problem bei mir auch ab und zu beim Buch gibt). Und wenn der Akku dann leer ist, hat man eh Pech gehabt.

Bis auf weiteres werde ich also sicher der Gutenberg’schen Technologie treu bleiben. Aber falls mir doch irgendwann die Kräfte in den Händen schwinden sollten, ist es schön eine Alternative zu haben.

Kindle-talking-too-muchComic von Nick Seluk @ The Awkward Yeti

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2 Gedanken zu “Ich bleib erst mal bei der Gutenberg’schen Technologie

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