Vogelsberger Rinder und muntere Pferde

… gibt es laut dem Prospekt auf der Vogelsberger Extratour Eschenrod-Stausee. Und ja, die habe ich auch gesehen. Besonders munter waren die Haflinger am Schönen Stein nicht unbedingt, aber das muss man in der Nachmittagshitze an einem Spätjunisonntag ja auch nicht unbedingt sein. Die Highland-Rinder haben uns ignoriert, während die Angus-Rinder uns kurz vor Ende der Wanderung neugierig folgten.

Vom Parkplatz am Sportplatz in Eschenrod geht es los, vorbei an Streuobstwiesen, Äckern und Weiden. Ein erstes Highlight, welches im Tourenführer keine Erwähnung findet, ist der trostlos daliegende Waldspielplatz, dessen Einrichtung ausschließlich aus industriellen Großspulen besteht, und die dazugehörige sanitäre Einrichtung. Von der kurz danach erreichten Höhe aus hat man einen wunderbaren Ausblick Richtung Hoherodskopf auf der einen und Frankfurt auf der anderen Seite. Bei klarer Luft erkennt man gerade so die Hochhäuser. Durch den Wald geht es gemächlich hinab zum Stausee, vorbei an drei über 100 Jahre alten Mammutbäumen, den ältesten ihrer Art im Vogelsberg.

Am Stausee haben wir eine Pause, samt Vollbad, eingelegt. Eine Wohltat für die heißgelaufenen Füße/Beine! (Die bei mir noch erschwerend in brandneuen Wanderschuhen steckten). Danach geht es wieder bergan, mal sanft, mal etwas steiler, am Anfang mit Blick auf Schotten linker Hand. Das letzte Highlight auf der Reise ist das Geotop Alteburgkopf, ein herausgewitterter Vulkanschlot mit Ringwallanlage. Oben auf der Höhe steht außerdem ein Denkmal für die im ersten und zweiten Weltkrieg gefallenen Forstarbeiter.

Besondere Vorkommnisse: Meine Wandergefährtin ist auf eine Ringelnatter getreten, was der Natter offensichtlich wenig ausmachte, nach dem Tempo und der Behändigkeit des Wegschlängelns zu urteilen. Allerdings drang ein weibischer Aufschrei aus zwei Kehlen – also in etwa so und so – über die Wiese …

14 km, 380 Höhenmeter, Schwierigkeitsgrad: leicht

Weitere Eindrücke von der Tour, im Mai begangen, gibt es übrigens bei der Vogelsbergerin.

So, Drohung wahrgemacht. Weitere Ausflugsberichte folgen.

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