ÖPNV-Tutorial IV: Rolltreppenfahren

Nach dem richtigen Einstieg, dem Verstauen von Gepäck und der Müllentsorgung, widmen wir uns in der neusten Folge des Tutorials für schöneres Fahren mit dem öffentlichen Personennahverkehr einem Thema, das nicht nur Reisende, sondern alle Personen im öffentlichen Raum angeht: das Rolltreppenfahren.

Scherl: 22.12.1925 Bei Herrman Tietz in der Leipziger Strasse. Berlins erste Rolltreppe in Betrieb genommen.

Was 1925 noch brandneu war, sollte heute eigentlich jedem geläufig sein. Da aber kein Personal mehr bei jeder Rolltreppe abgestellt ist, hier noch mal eine kleine Erinnerung: Wer es nicht besonders eilig, oder schweres Gepäck dabei hat, der stellt sich auf die rechte Seite der Rolltreppe und lässt Platz links neben sich, um die Leute vorbeizulassen, die sich beeilen müssen, um den nächsten Zug zu erreichen. Sollte der Platz links nicht frei sein, spricht der Eilige den oder die Blockierenden einfach kurz freundlich an. Ein einfaches „Darf ich mal durch?“ reicht meistens vollkommen aus. Schubsen und Pöbeln sollte ein zivilisierter Mensch eigentlich bereits nach dem Kindergarten abgelegt haben.

Das wichtigste zum Schluss: Bleiben sie am Ende der Rolltreppe nicht direkt stehen, um sich zu orientieren. Es gibt eine Welt hinter ihnen – und die kommt gerade mit Macht auf sie zugerollt.

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-2004-0807-500 (CC BY-SA 3.0 DE)

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