Lake District Live VII: Versteckt sich heute

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Blick aus dem Ferienhaus / View from the cottage

Heute war einer dieser Tage … die hier trotzdem magisch daherkommen.

Schafsportraits von mrs.bananabrain.

Lake District Live VII: Hidden from view

Today was one of those days … which are nevertheless magical.

Sheep portraits by mrs.bananabrain.

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Lake District Live VI: Räuber im Duddon Valley!

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Räuber Nr. 1 hält Ausschau nach neuen Opfern. / Brigand no. 1 is looking for new victims.

Vorsicht vor zwei ruchlosen Räubern, die ihren Opfern nördlich von Seathwaite im Duddon Valley auflauern! Gegen eine Schutzgeldzahlung in Form von Fressalien, wird man aber durchgelassen.

Bilder von mrs.bananabrain.

Lake District VI: Brigands in Duddon Valley!

Beware of two nefarious brigands who are waylaying their prey just north of Seathwaite in the Duddon Valley! They are amenable to danegeld in the form of nosh, however.

Pictures by mrs.bananabrain.

Lake District Live V: Dove Cottage

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Dove Cottage

Unsere heutige Reise führte uns in das erste Familiendomizil von William Wordsworth: Dove Cottage. Es hatte früher einen wunderbaren Blick auf Grasmere, welches der Dichter von seinem Bett aus sehen konnte. „Er sah die Spiegelung des Mondlichts auf dem See“, erzählte uns die Führerin. Sie erweckte für uns die Atmosphäre der Zeit zum Leben, gab uns nicht nur die harten Fakten, sondern erzählte auch wunderbare Familienanekdoten – und Geschichten über illustre Hausgäste, so wie Samuel Taylor Coleridge oder Thomas De Quincey (der übrigens Dove Cottage übernahm, nachdem die Wordsworths ausgezogen sind).

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Pepper

Eine dieser Anekdoten betrifft den geliebten Familienhund Pepper, der ein Geschenk von Sir Walter Scott war. Wordsworth verfasste gerne Gedichte beim Wandern und redete dabei mit sich selbst. Der Hund warnte Wordsworth nun vor Wanderern, die ihm entgegenkamen und ansonsten diesen seltsamen vor sich hinmurmelnden Mann getroffen hätten.

Im Museum nebenan konnte man Wordsworths Biografie folgen – die Fakten – präsentiert mit Bildern, Gedichten und Audioaufnahmen. Gefallen hat mir vor allem seine Beschreibung von London. Ich konnte mir genau vorstellen, wie der junge Mann, der im Lake District aufgewachsen ist, die Stadt für die reinste Hölle für Augen und Ohren gehalten haben muss. Außerdem gab es für junge und alte Kinder alle möglichen lustigen Dinge zu tun. Jeder Literaturfan, der gerade in der Gegend ist, muss auf jeden Fall am Dove Cottage Station machen!

Lake District Live V: Dove Cottage

P1140126Today’s journey took us to William Wordsworth’s first family home: Dove Cottage. It used to have a wonderful view of Grasmere, which the poet could see from his bed. “He saw the moonlight reflected in the lake,” the guide told us. She did a wonderful job of recreating the atmosphere of the times in Wordsworth’s household, relating not just the bare facts but also some interesting family anecdotes – or those from the colourful guests in the house, which included Samuel Taylor Coleridge and Thomas De Quincey (who took over Dove Cottage after the Wordsworths moved out).

One of those anecdotes concerned the beloved family dog Pepper, a gift from Sir Walter Scott. Wordsworth liked to compose his poetry out in the countryside, often talking out loud. The dog now warned Wordsworth of oncoming wanderers who might otherwise have found a strange man muttering to himself.

London

London

In the nearby museum, you could follow Wordsworth’s biography – the facts – enhanced with pictures, poetry and audio files. I especially liked his description of London, and could very well picture a young man raised in the Lakes finding the city a hell for eyes and ears. It also included lots of activity stations, where young and old kids had fun. The place is a must-see for any literary-minded people visiting the area!

Lake District Live IV: Blencathra

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Scales Tarn

Heute ging es auf den achthöchsten Berg in England, den Blencathra (868m). Jedenfalls für meine Begleiter. Ich habe mir die letzten Höhenmeter geschenkt, weil ich vor knapp einem Monat umgeknickt bin und mich das Gelenk heute ziemlich gequält hat. Außerdem war der Blick von oben … nicht ganz so spektakulär heute. Bis Scales Tarn habe ich es aber immerhin geschafft.

Alle Bilder von mrs.bananabrain.

Lake District Live IV: Blencathra

Today we ascended the eighth highest mountain in England, the Blencathra (868m). Though only my fellow hikers completed the whole ascent. I chickened out of the last metres, because I’d sprained my ankle about a month ago and it kept bugging me. Besides, the view wasn’t … very spectacular today. At least I managed to get up to Scales Tarn.

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Der Blick, den ich nicht hatte. / The view I didn’t have.

All pictures by mrs.bananabrain.

Lake District Live III: Tarn Hows

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Tarn Hows

Heute ging es von Coniston über den ehemaligen Estate von James Garth Marshall: Tarn Hows. Zum Glück hat der Großindustrielle damals sehr viele Bäume gepflanzt. Da konnte man sich ein bisschen vor den Schauern verstecken. Aber selbst die haben ihren Charme hier im Lake District.

Bilder sind von mrs.bananabrain, Anke und mir.

Lake District Live III: Tarn Hows

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Money Tree

Today we hiked from Coniston over James Garth Marshall’s former estate: Tarn Hows. Luckily, the industrialist planted a lot of trees at the time. We thus managed to hide a little from the rain showers – but even these have their own charm here in the Lake District.

Pictures are by mrs.bananabrain, Anke and me.

Lake District Live II: Shap Abbey & Keld

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Das ‚falsche‘ Keld / The ‚wrong‘ Keld

Heute Morgen waren wir im falschen Keld. Aber im Prinzip ist man im Lake District nie am falschen Ort. In unserem Keld gab es eine schöne kleine Kapelle, die fast einem lokalen Lord zum Opfer gefallen wäre. Der wollte sie abreißen, damit man mit der Kutsche besser durch den Ort brettern kann. Um sein Ziel zu erreichen hat er einfach behauptet, dass es sich bei dem Gebäude gar nicht um eine Kapelle, sondern um eine Scheune handelt. Dafür hat er sogar einen zwielichtigen Zeugen aufgetrieben … Zum Glück war der National Trust nicht überzeugt.

Neben einer kleinen Runde um das Dorf, haben wir noch einen Abstecher zur Shap Abbey gemacht. Ein wunderbar abgeschiedener Ort, der von Prämonstratenser Mönchen geführt wurde. Außerdem gibt es ein verlassenes Haus in der Nähe.

Wir haben heute noch einige andere Dinge gesehen, aber ich halte noch ein paar Geschichten und Bilder zurück, um uns über Lake District-lose Zeiten zu bekommen.

Lake District Live II: Shap Abbey & Keld

Post aus Keld / Mail from Keld

Post aus Keld / Mail from Keld

This morning we found ourselves in the wrong Keld. Though you can never be at the wrong place in the Lake District, really. In our Keld, we found a wonderful little chapel, which almost fell victim to a local Lord. He wanted to demolish the building in order to be able to better speed through the village with his carriage. To reach his goal, he insisted that the pile was not a chapel at all but just a barn. He even found a witness to give false testimony … Fortunately, the National Trust was not convinced.

Apart from a short round of the village, we also visited nearby Shap Abbey. A wonderfully remote place, where Premonstratensian monks used to live and worship. There is also an abandoned house on the site.

We did more today but I‘ll keep some stories and pictures for a later date to get you and myself through Lake District-less times.

Lake District Live I: Ferienhaus

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Ferienhaus / Holiday cottage

Ich bin immer noch nicht durch mit den Bildern aus dem letzten Jahr … und jetzt bin ich schon wieder hier. Also versuche ich mich mal wieder an zeitnahen Updates. Heute sind wir angereist. Bilder von rund ums Ferienhaus von mrs.bananabrain und mir.

Lake District Live I: Holiday Cottage

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Blick aus dem Ferienhaus / View from the cottage

I still haven’t posted all pictures from our last holidays … and now I’m back already. So I am trying to get some almost live updates online this week. Today we arrived. Here are some pictures from mrs.bananabrain and me from around the holiday cottage.

Manchmal kein Gesprächsbedarf

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Heute keinen Bock auf Blah-blah?

Liebe Mitpendler und Zugbekannte,

bitte nicht missverstehen. Ich liebe Zuggespräche und bin manchmal sogar ein bisschen neidisch auf die kleinen Grüppchen, die sich tagtäglich in den gleichen Abteilen zum morgentlichen oder abentlichen Klönen zusammenfinden. Sprecht mich auf jeden Fall weiter an, auch wenn ich mich gerade mal wieder hinter in einem Buch verstecke. Ich gebe freundlich Auskunft auf alle möglichen und unmöglichen Fragen des Pendlerdaseins. Oder auch über die gerade gelesene Lektüre. Zur Not auch über das Wetter.

Aber wem geht der Gesprächsbedarf der Mitreisenden nicht manchmal auf den Keks? Über laute Telefonate berichte ich sicher irgendwann noch mal gesondert. Aber auch ein völlig banales Gespräch reißt einen manchmal einfach aus dem Lesefluss. Für solche Fälle habe ich Musik und einen Kopfhörer dabei, alles völlig in Ordnung.

Wenn das Gegenüber es allerdings speziell auf mich abgesehen hat … dann wird es schwierig. Letztens war ich an einem Samstagnachmittag auf dem Weg Richtung Frankfurt, der Zug war also entsprechend leer. Ich saß hinter einem der Vierersitze, auf dem sich eine Frau mit jeder Menge Gepäck breitgemacht hatte. Sie wollte mir schon Platz schaffen als ich reinkam, obwohl überall noch freie Sitzplätze waren. Ich nahm mein Tagebuch zur Hand und wollte für mich gerade wichtige Dinge aufschreiben.

„Fährt der Zug bis Frankfurt Hauptbahnhof?“

Ich gebe freundlich Auskunft. Aber klar doch, keine Panik. Zurück zum Schreiben.

„Da kommt auch kein Schaffner, oder?“

Naja, das kommt immer darauf an, wer gerade Dienst hat … Ich nehme den Stift wieder zur Hand.

„Ich besuche nämlich meine Tochter in Frankfurt.“

Ah ja. Ich versuche hinter dem Sitz aus dem Blickfeld der Dame zu rutschen.

„Ich hoffe wir kommen nicht zu spät an.“

Bisher 0 Minuten Verspätung und schon ein gutes Stück des Weges, die Chancen stehen nicht schlecht. Ich rutsche noch weiter hinter den Sitz. Die Frau schaut aus dem Fenster und wippt ungeduldig mit den Füßen. Ich sehe ihr an, dass sie an weiteren Gesprächs-Eröffnungsstrategien arbeitet.

Kurz vor Süd kommt erwartungsgemäß mit der Ansage Panik auf.

„Ist das schon Frankfurt?“

Ja, ja, aber bis Hauptbahnhof ist noch eine Station Zeit, alles gut.

Ich mag es sehr, mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Oft fängt es mit etwas Belanglosem an, und plötzlich steckt man mitten drin, in diesem anderen Leben. Aber manchmal habe ich auch einfach mal keinen Gesprächsbedarf.

Lake District X: Country Fair

P1100614Genau genommen liegt Kirkby Lonsdale zwischen dem Lake District und den Yorkshire Dales. Wir haben jede Menge Schilder zu diversen Country Fairs gesehen, aber die in Kirkby war die einzige, die während unseres Urlaubs in der Umgebung stattfand. Und die Fahrt hat sich gelohnt, sogar inklusive des Staus bei der Anfahrt in den Ort.

Eine echte englische Country Fair ist nicht nur eine Leistungsschau diverser Tierarten. Es gibt außerdem Wettbewerbe darum, wer die beste Marmelade gekocht, den besten Kuchen gebacken, den schönsten Teddy genäht hat … Am meisten beeindruckt hat mich das Cumbrian Wrestling.

Cumbrian Wrestling

Cumbrian Wrestling – Das Finale

Lake District X: Country Fair

Strictly speaking, Kirkby Lonsdale lies just between the Lake District and the Yorkshire Dales. We saw a lot of signs promoting Country Fairs but the one in Kirkby was the only one that took place during our holidays. The drive there was definitely worth it, even including the traffic jam on approaching the town.

I was really impressed with Cumbrian Wrestling.

Alle Bilder von / All pictures by: mrs.bananabrain

Formatumstieg bei Ex Machina

English (original) version below

ex_machina_v1Ich hatte mir den ersten Band von Brian K. Vaughans Ex Machina in der 2005er Version gekauft. Als nach dem ersten Lesen klar war, dass ich unbedingt den Rest der Geschichte brauche, bin ich auf die fünf- statt zehnbändige Sammelausgabe von Vertigo umgestiegen. Das war einfach billiger.

Ansonsten hat sich nichts geändert. Die Story bleibt faszinierend bis zuletzt. Besonders cool fand ich Brians und Tonys eigenen Auftritt in Book Four, als der Autor und der Künstler den Auftrag bekommen, das Leben von Bürgermeister Hundred in einer Comic-Biografie festzuhalten. Ich liebe solche Verquickungen zwischen der fiktiven und der realen Welt.

Changing format for Ex Machina

ex-machina-bk-4_I had bought the first volume of Brian K. Vaughan’s Ex Machina in the 2005 version. After it became clear that I urgently needed the rest of the story, I switched from the ten- to five-volume collection by Vertigo. That was simply cheaper.

Otherwise, nothing has changed. The story remained fascinating to the end. I especially liked Brian’s and Tony’s own appearance in Book Four, when the author and the artist are charged with creating Hundred’s biography in a comic. I just love such ties between the fictional and the real world.