Die Menschen von Gleis 8

frankfurt-bahnhof

Am besten immer gleich alle Gleise im Auge behalten.

Die Heimreise am Donnerstag beginnt mit dem Ansatz eines Verspätungs-Countups für den Eingangszug. Die RB mit Ankunft 18:15 Uhr in Frankfurt hat erst 5, dann 15, dann 20 Minuten Verspätung. Der RE 50 nach Fulda mit Abfahrt 18:26 Uhr (der gleiche Zug) hat 10 konstante Minuten Verspätung. Es wird einfach nicht weiter hochgezählt, auch als wir 25 Minuten nach der eigentlichen Abfahrt immer noch auf Gleis 8 herumstehen.

Oberleitungsschaden. Da habe ich vollstes Verständnis für. Kann bei dem Sturm schon mal passieren.

Wofür ich allerdings keinerlei Verständnis habe, ist, dass der gemeine Kunde auf Gleis 8 nicht weiter über den Verbleib seines Zuges oder mögliche Ausweichmanöver informiert wird. Der aufmerksame Reisende sieht zwei Gleise weiter den RE aus Fulda ankommen, der als RB bis Wächtersbach zurückfahren soll. Der ist mit 15 Minuten Verspätung angeschlagen. Kurz vor dessen Abfahrt folge ich einigen Abenteurern rüber auf Gleis 10. Und die RB fährt tatsächlich mit 15 Minuten Verspätung los. Wir reisen im Schneckentempo, werden an der Schadstelle (Offenbach!) vorbeigeleitet, aber man kommt voran. Alles ok, für die Leute, die den Schritt auf Gleis 10 gewagt haben.

Was aus dem RE nach Fulda und den Menschen von Gleis 8 geworden ist, weiß ich nicht.

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