Abstieg in den Regen in Steinau an der Straße

Wenn man in diesen Tagen vom Vogelsberg in das Kinzigtal hinabsteigt, kommt man aus verschneiter Winterlandschaft in den Regen. So auch an einem Tag im späten November. Mein Spaziergang durch Steinau an der Straße begann im Industriegebiet West. Vorbei am architektonisch ansprechenden Dreiturmwerk, ging es durch die Bahnhofsunterführung runter in die wunderschöne Altstadt. Am Untertor war noch ein bisschen Betrieb, da war ich ganz angetan von den kleinen Geschäftchen rechts und links. Leider gehen die dann hinter dem Brüder-Grimm-Haus und dem Schloss irgendwie aus. Dort hat der wachsende Leerstand in Kleinstädten schwer um sich gegriffen. Umso mehr freut es mich, dass wenigsten in der Alten Apotheke das Leben so langsam wieder Einzug hält – in Form eines Literaturcafés. Neben dem Bummel durch die Stadt, habe ich das Schloss besucht. Davon gibt es demnächst einen separaten Bericht und Bilder.

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Wäller Abenteuer VI: Spektakuläre Aussichten

Domspitzen

Meinen bisher liebsten Bismarckturm habe ich heute in Wetzlar entdeckt: die ehemalige Garbenheimer Warte. Das liegt nicht nur am Turm an sich – der besonders schön ist und sogar einen eigenen ‚Burggraben‘ hat – sondern auch an den atemberaubenden Aussichten in alle Richtungen vom Lahnberg aus. Der Aufstieg von der Altstadt aus ist sehr steil, aber lohnt auf jeden Fall!

Bismarckturm

Aussichten

Wetzlarer Altstadt

Wäller Abenteuer III: Den Kniebrecher hinab

Blick über Herborn

Ich habe mich heute auf den steilen und kurvenreichen Weg (der deshalb auch Kniebrecher genannt wird) hinab ins Tal nach Herborn gemacht. In Merkenbach bin ich gerade noch vor dem Kirmeszug durch den Ort gekommen. Von meinem Besuch habe ich Bilder von einem Spaziergang durch die Altstadt, inklusive Besichtigung der Kirche, mitgebracht.

Wo die wilden Tiere wohnen

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Der Dillblick Richtung Greifenstein

Da bin ich Mitte Januar ein bisschen herumspaziert. Genauer gesagt ging es hoch zum Wildgehege in Herborn, dann hoch auf den neuen Aussichtsturm Dillblick und zurück durch die wunderschöne Altstadt. Man merkt so langsam, das alle Zeichen in der Stadt mittlerweile auf Hessentag stehen.

Gegen den Strom, ab in den Nebel

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An der Nebelgrenze

Gestern sind die Flachlandhessen alle rauf auf die Berge, um dort die Sonne zu genießen (s. z.B. Die Vogelsbergerin). Aber ich schwimme gegen den Strom. Während im Vogelsberg eitel Sonnenschein herrscht, schlägt mir kurz hinter Homberg/Ohm eine Nebelwand entgegen. In Marburg angekommen, hoffe ich noch, dass mir die Sonne bald hinunter ins Tal folgt, aber es bleibt den ganzen Tag duster. Die Panoramasicht vom Bismarckturm, Nr. 3 in meiner Sammlung, ist … nicht vorhanden, dafür haben die Schwertrichtstätte am Rabenstein im Nebel und das nur langsam auftauchende Landgrafenschloss auch was. Auf dem Weg von einer Talseite auf die andere nehme ich noch ein paar Eindrücke aus der Altstadt mit.

ca. 10km, Schwierigkeitsgrad: mittel