Schelder Wald und Erdbacher Höhlen

Bereits letztes Jahr haben wir eine kleine Tour durch den Schelder Wald gemacht. Leider ist das ganze mittlerweile so lange her, dass ich den genauen Weg  nicht mehr nachvollziehen kann, aber ein paar der Bilder (teils von mir, teils von mrs.bananabrain) will ich Euch nicht vorenthalten. An einem alten Basaltsteinbruch fanden wir einen Geocache unter einem Baum – obwohl wir gar nicht danach gesucht haben. Auf dem Rückweg machten wir uns noch auf den kleinen Rundweg um die Erdbacher Höhlen.

 

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Lake District IX: Buttermere

English (original) version below

Diesmal geht es an den Buttermere, ‚den See am Weideland für Milchvieh‘. Er ist einer der kleineren Seen, so dass wir uns einen halben Tag zur Umrundung genommen haben.

Der Weg führt direkt am Rande des Sees entlang, so dass man so gut wie gar nicht klettern muss. Es gibt sogar einen Tunnel zu durchqueren. Die Aussichten sind umwerfend – einer davon hat mir sogar eine Träne entlockt. Das Erhabene war mal wieder am Werke.

Bilder sind von mrs.bananabrain und mir.

6,5 km, Schwierigkeitsgrad: leicht

buttermereLake District IX: Buttermere

Welcome to Buttermere, ‘the lake by the dairy pastures’. It’s one of the smaller lakes so we took a half day to walk once around the lake.

The path winds directly along the lakeside, so not much climbing involved. There’s even a tunnel to go through. Views are stunning – one of them even brought tears into my eyes. The Sublime was at work again.

Pictures are by mrs.bananabrain and me.

Geek sein oder nicht sein, das ist hier die Frage

Die Frage habe ich mir jedenfalls vor kurzem mal gestellt. Denn ich habe gelesen, dass manchen Geeks, vor allem junge Frauen, der ‚Titel‘ ab und zu streitig gemacht wird. Die müssen dann erst mal ihre Credentials auf den Tisch legen, um ‚zur Szene‘ dazugehören zu dürfen. Was ein Schwachsinn. Denn eine der wichtigsten Dinge im Fandom ist doch, dass dort so viele unterschiedliche Leute aufeinandertreffen, die sich im Alltag nie begegnen würden. Und jeder darf dort so abgefahren, ungewöhnlich oder auch normal sein wie er will.

Bei der Deutschen Tolkien Gesellschaft zum Beispiel, da trifft sich das Legolas- oder Thorin-Fangirl, das (bisher) nur die Filme von Peter Jackson gesehen hat, auf den Mediävistik-Professor, der sich wissenschaftlich mit Tolkiens Werk auseinandersetzt. Und die entstehende Diskussion, die aufgeworfenen Fragen befruchten die akademische Arbeit des einen und wecken die Neugier auf Das Silmarillion bei der anderen. Die Vielfalt ist doch das, was ‚die Szene‘ ausmacht.

geek-pray-loveZu dem Schluss kommen auch Andrea Bottlinger und Christian Humberg in ihrer lustigen Einführung in die Welt der Geeks. Geek Pray Love, 2014 bei Cross Cult erschienen, berichtet über Fandom in allen möglichen Ausprägungen, Stammtische und fantastisches Essen (besonders wichtig!), Rollenspiel, Cons und vieles mehr. In der Rahmenhandlung, die natürlich eine Liebesgeschichte ist, entdeckt ein junger Mann die Welt der Geeks. Was mir eben besonders am Buch gefällt, ist die Einladung an jeden, an fantastischen Welten teilzuhaben, statt den ‚Club der Geeks‘ als etwas exklusives darzustellen, zu dem man erst mal einen Einstellungstest bestehen muss.

Meine ganz eigene Antwort auf die Frage, ob ich nun ein Geek bin oder nicht, wäre bis vor kurzem wahrscheinlich noch negativ ausgefallen. Das mit den Schubladen liegt mir halt nicht so, auch wenn die Schublade nach meiner und Bottlinger/Humbergs Definition eine echt nette ist. Dann habe ich mir eine Geek! am Kiosk gekauft. Ganz davon abgesehen, dass ich den Inhalt total spannend fand, habe ich festgestellt, dass ich die Hälfte der Berichtenden und die Hälfte der Leute kenne, über die berichtet wird. Und kennengelernt habe ich sie bei irgendwie geekigen Aktivitäten. Also beuge ich mich dem Gruppenzwang: Ich bin ein Geek. Rausholen muss mich hier keiner.

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Eins meiner Lieblingslieder: The Hero of Canton (Bild & Figuren von mrs.bananabrain)

Lake District VIII: Wrynose Pass

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Abfahrt ins / Descent into Little Langdale

Auf dem Weg von unserem Ferienhaus zur Cathedral Cave, sind wir über den Wrynose Pass gefahren. Der verbindet die die Täler Duddon Valley und Little Langdale. Die Straße wurde ursprünglich von den Römern angelegt. Die Steigung beträgt teilweise 30%.

Lake District VIII: Wrynose Pass

On the way from our holiday cottage to Cathedral Cave, we drove over the Wrynose Pass, which links Duddon Valley with Little Langdale. The road was originally built by the Romans. Maximum incline is 30% on some sections.

Bilder von mrs.bananabrain und mir.

Lake District VI: High Moss & Derwent

English (original) version below

Diesmal gibt es ein paar Eindrücke unseres ersten Spaziergangs rund um das Ferienhaus: das High Moss House im Duddon Valley.

Das High Moss House gehört zu Seathwaite, dem Ort mit den meisten Niederschlägen in ganz Großbritannien. Hinter dem Haus gab es entsprechend moorige Wiesen mit wunderschönem Sonnentau. Die Vegetation im Tal, durch das sich der Derwent schlängelt, sieht entsprechend fast tropisch aus.

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Fingerhut / Foxglove & High Moss House

Bilder von mrs.bananabrain und mir.

Lake District VI: High Moss & Derwent

This time I have some impressions from our first walk around our holiday cottage: High Moss House in Duddon Valley.

The High Moss House is part of Seathwaite, the settlement with the highest amount of rainfall in the whole of Great Britain. Behind the house there were thus boggy meadows strewn with beautiful sundew. And the vegetation in the valley, through which the Derwent River flows, looks almost tropical.

Pictures by mrs.bananabrain and me.

Sonnenaufgang auf der Milseburg

Letzten Herbst, da fing es so langsam an, das mit dem Wandern. Anfang Oktober hatte mrs.bananabrain die Milseburg beim Vorbeifahren durch die wunderschöne Rhön entdeckt, war bei ganz gutem Wetter noch hochgekraxelt, konnte die Aussicht aber nur wenige Minuten genießen, bevor sie plötzlich von dickem Nebel eingehüllt wurde. „Da müssen wir mal hin, am besten zum Sonnenaufgang!“ sagte sie begeistert nach der Rückkehr.

Eines schönen Sonntags klingelte also der Wecker schon um 5 Uhr. Heißer Tee, frisch gebackener Apfelkuchen und eine Stulle Brot in den Rucksack und los ging die Fahrt. Vom Parkplatz ca. 1 km unterhalb des Gipfels machten wir uns auf den direkten Weg durch den stockfinsteren Wald. Ein Käuzchen feuerte uns an.

Es fing langsam an zu dämmern, als wir oben ankamen – und siehe da, wir waren nicht die ersten, die die Kreuzigungsgruppe auf dem Gipfel erreichten. Bis zum Sonnenaufgang war es ganz schön frisch, oben auf den 835m; das Frühstück in der morgendlichen Sonne war dann aber wunderschön. Für den Rückweg haben wir uns die etwas längere Abstiegsroute ausgesucht. Ein paar Schnappschüsse von mir gibt es unten in der Galerie. Die echten Highlights gibt es bei mrs.bananabrain:

1. Besuch: Milseburg im Nebel

2. Besuch: Nebel im Tal INebel im Tal II Blick auf Bieberstein Regenbogen Kirchturm Felsen und Tal

ca. 3 km, Schwierigkeitsgrad: mittel

Eigentlich müsste es ein Bild von einem fahrenden Zug sein …

… aber dazu ist meine Hausfotografin einfach noch nicht gekommen. Vielleicht gibt es irgendwann den perfekten Header für den Blog. Bis dahin versuche ich mit der Vegetation rund ums Kinzigtal relativ up-to-date zu bleiben. Fühlt sich fast an, wie ein Kalenderblatt, da oben.

Hier eine kleine Werkschau des ersten Halbjahrs auf dem Wilden Kinzigtal. Alle Bilder von der wunderbaren mrs.bananabrain.

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Kornblumen und Margeriten im Juni

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Flieder im Mai

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Sternhyazinthen im April

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Krokanten [sic!] im März

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Winterwald im Februar

Frühling im Kinzigtal

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Gute Krokanten …

Der Frühling kehrt im Kinzigtal immer etwas früher ein als bei mir zu Hause auf dem Vulkan. Bei uns sind die Krokanten (ein hauseigenes Idiom für die Mehrzahl von Krokus) gerade erst aufgeblüht, während sie unten im Tal schon fast verblüht sind. Ich finde es immer wieder erstaunlich, welche klimatische Reise man da jeden Tag auf dem Weg zum Zug unternimmt. Im Winter durchbricht man auf halber Strecke meist die Schneegrenze, im Herbst fährt man morgens oft vom sonnigen Berg hinunter in den Nebel, der sich manchmal erst gegen Mittag in Frankfurt verzieht.

Der neue (und alte) Header des Blogs stammt übrigens von mrs.bananabrain, deren wunderbare Fotos ich für diese Seite nutzen darf. Sie ist mit der Platzierung der Krokanten im Header noch nicht ganz zufrieden. Vielleicht gibt es demnächst also wieder ein Update. Immer diese Künstler …

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… schlechte Krokanten