Lake District Live XVI: Illgill Head und Whin Rigg

Das Ziel von Anfang an vor Augen / View of the targets right from the beginning

Auf einer Wanderung, die direkt am Ferienhaus startete, haben wir zwei Wainwright-Berge eingesammelt und haben den Wastwater-See umrundet. Wir sind dieser Route gefolgt, nur am Greathall Gill haben wir den Weg verfehlt und haben uns eine ganze Weile sehr abenteuerlich direkt am Bach entlang nach unten gehangelt – bis uns beim Wasserfall nichts anderes übrig blieb, als uns durch den Farn zurück auf den eigentlichen Weg zu kämpfen.

Lake District Live XVI: Illgill Head and Whin Rigg

Gipfel des / Summitt of Whin Rigg

Starting a hike directly from our holiday cottage, we bagged two Wainwrights and made the round of Wastwater today. We followed this route, but missed the proper path down Greathall Gill, so that we descended on a very adventurous course direclty next to the stream for a while – until the sheer drop of a waterfall forced us to struggle through the fern back to the real path.

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Westerwälder Abenteuer I: Hui, Wäller? Allemol!

Im Tal ist noch Nebel

Ich bin im Moment in meiner alten Heimat – dem Westerwald – unterwegs. Heute ging es auf den Leonhard-Hörpel-Rundwanderweg. Eingestiegen sind wir in die durchgängig gut beschilderte Runde in Nenderoth, von wo es gleich hinauf zum Nenderother Wasserfall ging. Am Naturbiotop Haarhausen konnte man Bäume raten – und am Denkmal des Heimatdichters und Wäller-Gruß-Erfinders Adolf Weiss eine erste Rast machen. Von dort geht es auf einem kleinen, nicht ganz leicht zu entdeckenden Pfad in den Wald und hinauf auf den Gipfel des Knotens (605m). Am Gipfelkreuz haben wir uns natürlich in das Gipfelbuch eingetragen und uns die teils lustigen Einträge angeschaut („Aufstieg ohne Sauerstoffmaske gelungen!“). Beim Abstieg vom Knoten hat man einen tollen Ausblick bis auf den Feldberg im Taunus. Oberhalb von Arborn gab es die nächste Rast unter der alten Linde an den Überresten der Heilig-Kreuz-Kirche. An der Tongrube haben wir kurz den Weg verloren, denn ein Abschnitt scheint oben gesperrt worden zu sein. Einfach links in Richtung See hinunter und dann unten auf dem Weg bleiben (und nicht auf dem ursprünglichen Abstieg links wieder hochlaufen). Wir sind dann noch einen kleinen Umweg gelaufen, um am Sauerborn vorbeizukommen. Dort gibt es ein (für mich) neues Hüttchen und eine Pumpe – inklusive Beschriftung als Bismarck-Quelle. Das Wasser schmeckt total cool, sehr eisenhaltig und leicht mit Kohlensäure versetzt. Von dort aus ging es dann über den Kallenbachradweg zurück nach Nenderoth.

Länge: ca. 18 km (die eigentliche Runde ist 15 km lang)

Schwierigkeitsgrad: mittel

Kaskadenschlucht & Rotes Moor

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Blick vom Aussichtsturm auf das Rote Moor

An einem heißen Tag Ende August sind wir von Sandberg aus die Kaskadenschlucht in der Rhön hinaufgewandert zum Roten Moor. Der Anstieg am Feldbach entlang durch den Wald war für das Wetter genau richtig. Weiter oben kam man ein bisschen in die Sonne, dafür hatte man von dort einen guten Blick auf die Wasserkuppe. Nach der Besteigung des Aussichtsturms am Roten Moor, ging es über die Bohlen des Moorlehrpfads bis zum Moorsee und dann einen Parallelweg wieder zurück in die Kaskadenschlucht. Kurz vor dem Erreichen des Parkplatzes, haben wir ein Picknick mit den Füßen im Wasser gemacht.

Bilder von mrs.bananabrain und mir

Rundgang durch Herbstein

Modell der Stadt inklusive heidnischer Kultstätte

Modell von Herbstein, mit heidnischer Kultstätte (der Hügel rechts) und der vom Großbrand 1907 zerstörten Gebäude (links oben)

Im Oktober war ich mit dem Tolkien Stammtisch im Vogelsberg in Herbstein unterwegs. Eine Stadtführung brachte uns an jede Menge interessante Orte. Da die Stadt an der deutschen Märchenstraße liegt, sprachen wir beim Abendessen über  „Über Märchen“, Tolkiens bekannteste akademische Veröffentlichung zur Fantasy.