Lake District Live XV: Stanley Ghyll Force

Esk

Wegen Regen ging es heute nur auf eine kleine Tour, bei der uns zusätzlich tropisch anmutende Vegetation von oben schützte. Wir machten uns auf den Weg vom Bahnhof Dalegarth, erst entlang des Esk Flusses, dann den Stanley Ghyll hinauf bis zum spektakulären Wasserfall.

Lake District Live XV: Stanley Ghyll Force

Beginn des Wasserfalls / Top of the Waterfall

Due to rain we only embarked on a short tour, on which what seemed like tropical vegetation gave us additional shelter from above. We made our way from Dalegarth station, first along the Esk river, then up Stanley Ghyll towards the spectacular waterfall.

Bilder von / Pictures by mrs.bananabrain and me.

 

Advertisements

Lake District Live III: Tarn Hows

P1130265

Tarn Hows

Heute ging es von Coniston über den ehemaligen Estate von James Garth Marshall: Tarn Hows. Zum Glück hat der Großindustrielle damals sehr viele Bäume gepflanzt. Da konnte man sich ein bisschen vor den Schauern verstecken. Aber selbst die haben ihren Charme hier im Lake District.

Bilder sind von mrs.bananabrain, Anke und mir.

Lake District Live III: Tarn Hows

IMG_9071

Money Tree

Today we hiked from Coniston over James Garth Marshall’s former estate: Tarn Hows. Luckily, the industrialist planted a lot of trees at the time. We thus managed to hide a little from the rain showers – but even these have their own charm here in the Lake District.

Pictures are by mrs.bananabrain, Anke and me.

Wenn die Luft im gestrandeten Wal knapp wird

flashDie Gewitterwolken werden immer dunkler, changieren von dunkelgrau, über dunkellila hin zu einem dichten schwarz. Ein Blitz nach dem anderen zuckt vom Himmel. Plötzlich sind alle Lichter aus, die Klimaanlage stellt ihren Dienst ein, der Zug gibt keinen Mucks mehr von sich. Wir sind mit unserem RE 50-Wal zwischen Offenbach und Hanau gestrandet.

Die Lautsprecher funktionieren noch. „Wegen eines Blitzeinschlags verzögert sich die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit.“ Für diese Entschuldigung habe ich vollstes Verständnis. Wir bekommen kurz darauf sogar weitere Details geliefert: „Wegen einem Blitzeinschlag im Bahnhof Hanau verzögert sich die Weiterfahrt – auf unbestimmte Zeit halt.“ Ja, so halt.

Einerseits fühle ich mich in unserem Metall-Leviathan ganz gut aufgehoben im Moment, denn so eine hohe Blitzfrequenz habe ich noch nie vorher gesehen. Leider gibt es im toten Monstrum aber keine Frischluftzufuhr mehr. Die Luft wird schwül-warm und zusehends dünner. Der Zug wird vom Wind durchgerüttelt. Die apokalyptischen Regenfälle und der Hagel machen das Durchatmen nicht leichter.

Eine S-Bahn zieht als erster Hoffnungsschimmer aus Richtung Hanau an uns vorbei. Kurz darauf gibt es wieder Strom und frische Luft. „Wir fahren jetzt erst mal bis zum nächsten Signal. Dahinter ist noch alles ohne Strom wegen Kurzschluss. Mehr weiß ich auch nicht.“ Ein sehr auskunftsfreudiger Zugführer heute. Wir kommen irgendwann in Hanau an. Weitere Durchsagen informieren uns, dass die Oberleitung auf der Strecke irgendwo runtergekommen ist. Nach und nach weitere Berichte von Blitzeinschlägen im Stellwerk Hanau und in Haitz Höchst. Der Tunnel in Schlüchtern ist geschlossen. Diverse Sturmschäden, gefallene Bäume, Hagelschäden. Eine Heimfahrt, die man nicht so schnell vergisst.

Ich schaffe es dank Abholung mit PKW gegen 22 Uhr an dem Tag, dem 24. August 2011, nach Hause zu kommen.

 

 

Lake District II: Kendal

English (original) version below

Wir hatten Regen im Lake District. Das ist nicht ungewöhnlich. Dass wir nur einen Regentag hatten, das ist nicht ganz normal. Einmal sind wir also auf Plan B umgestiegen: ab ins Museum. Ins Museum of Lakeland Life & Industry in Kendal, um genau zu sein.

Dort gibt es genau das zu sehen, was der Titel verspricht. Ein Highlight sind die tollen Fotos von Joseph Hardman, der das Leben und Arbeiten im Lake District zwischen 1930 und 1960 dokumentierte. Man lernt etwas über Schafe, Bergbau, Spulen, Arts & Crafts und die Herstellung des berühmten Kendal Mint Cake – ohne den Edmund Hillary den Mount Everest sicher nicht bezwungen hätte.

Lake District II: Kendal

We had rain in the Lake District – which is not uncommon. That we only had one day of rain isn’t quite the norm. So once we had to revert to plan B: a visit to the museum. The Museum of Lakeland Life & Industry in Kendal, to be precise.

You’ll get exactly what the title promises. One of the highlights are the wonderful photos by Joseph Hardman, who documented life and work in the Lake District between 1930 and 1960. You will learn more about sheep, mining, bobbins, Arts & Crafts and the manufacture of the famous Kendal Mint Cake – without which Edmund Hillary never would have vanquished Mount Everest.