Kaskadenschlucht & Rotes Moor

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Blick vom Aussichtsturm auf das Rote Moor

An einem heißen Tag Ende August sind wir von Sandberg aus die Kaskadenschlucht in der Rhön hinaufgewandert zum Roten Moor. Der Anstieg am Feldbach entlang durch den Wald war für das Wetter genau richtig. Weiter oben kam man ein bisschen in die Sonne, dafür hatte man von dort einen guten Blick auf die Wasserkuppe. Nach der Besteigung des Aussichtsturms am Roten Moor, ging es über die Bohlen des Moorlehrpfads bis zum Moorsee und dann einen Parallelweg wieder zurück in die Kaskadenschlucht. Kurz vor dem Erreichen des Parkplatzes, haben wir ein Picknick mit den Füßen im Wasser gemacht.

Bilder von mrs.bananabrain und mir

Der Teufel schreibt die besten Geschichten

sagenAuf dem Mühlenfest in Stumpertenrod diesen Sommer habe ich Sagen aus Rhön und Vogelsberg, 1970 im Verlag Parzeller erschienen, am Stand des Antiquariats Buchbasalt in Alsfeld (in dem der DTG-Stammtisch Vogelsberg letztes Jahr eine Lesung gehalten hat) erstanden. Die zusammengetragenen Sagen sind leider meist nur sehr kurz notiert; viele wiederholen sich auch in ganz ähnlichem Wortlaut.

Die besten Geschichten, und meist auch die längsten, sind übrigens die, die vom Teufel handeln. Besonders faszinierend unter den Sagengestalten fand ich den Pilmschnitter, der mir vorher noch nicht begegnet war. Das kleine graue Männlein reitet auf einem Bock durch das Feld und sorgt dafür, dass die Pflanzen verdorren. Aber zum Glück lässt er sich mit einem einfachen Zauber vom Felde bannen.

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Sagenhaftes Austellungsstück beim Mühlenfest 2015

Sonnenaufgang auf der Milseburg

Letzten Herbst, da fing es so langsam an, das mit dem Wandern. Anfang Oktober hatte mrs.bananabrain die Milseburg beim Vorbeifahren durch die wunderschöne Rhön entdeckt, war bei ganz gutem Wetter noch hochgekraxelt, konnte die Aussicht aber nur wenige Minuten genießen, bevor sie plötzlich von dickem Nebel eingehüllt wurde. „Da müssen wir mal hin, am besten zum Sonnenaufgang!“ sagte sie begeistert nach der Rückkehr.

Eines schönen Sonntags klingelte also der Wecker schon um 5 Uhr. Heißer Tee, frisch gebackener Apfelkuchen und eine Stulle Brot in den Rucksack und los ging die Fahrt. Vom Parkplatz ca. 1 km unterhalb des Gipfels machten wir uns auf den direkten Weg durch den stockfinsteren Wald. Ein Käuzchen feuerte uns an.

Es fing langsam an zu dämmern, als wir oben ankamen – und siehe da, wir waren nicht die ersten, die die Kreuzigungsgruppe auf dem Gipfel erreichten. Bis zum Sonnenaufgang war es ganz schön frisch, oben auf den 835m; das Frühstück in der morgendlichen Sonne war dann aber wunderschön. Für den Rückweg haben wir uns die etwas längere Abstiegsroute ausgesucht. Ein paar Schnappschüsse von mir gibt es unten in der Galerie. Die echten Highlights gibt es bei mrs.bananabrain:

1. Besuch: Milseburg im Nebel

2. Besuch: Nebel im Tal INebel im Tal II Blick auf Bieberstein Regenbogen Kirchturm Felsen und Tal

ca. 3 km, Schwierigkeitsgrad: mittel