Wenn man an böse Omen glauben würde

… hätte mir heute eine höhere Macht wohl empfohlen nicht nach Frankfurt zu fahren.

In den Bergen hat es heute Nacht geschneit. Dementsprechend vorsichtig machte ich mich mit dem Auto auf den Weg ins Tal. Wie glatt es ist, habe ich bei einer Vollbremsung getestet, als ein Fuchs ganz entspannt direkt vor mir über die Fahrbahn trabte. Nicht wirklich glatt, Glück gehabt.

Im nächsten Ort fuhr ein Auto mit Warnblinklicht direkt vor mir mitten auf die Kreuzung und blockierte beide Fahrbahnen. Hinter ihm bogen zwei Autos, ebenfalls mit Warnblinkern, auf die Hauptstraße ein. Sie tuckerten dann mit 20 km/h vor mir her. Der erste schleppte den zweiten ab und der Fahrbahnblockierer sicherte erst die Kreuzung und dann nach hinten ab. Alles klar. Bei der Abfahrt zur Werkstatt war ich sie wieder los.

Kaum im Wald des Fürsten angelangt, grüßte mich ein Warndreieck. Zwei Wagen standen am Straßenrand, die Menschen – vorbildlich in Warnweste – daneben. Kurz das Fenster runtergekurbelt, aber die Menschen winkten schon ab und bedankten sich. „Alles in Ordnung.“

Wohlbehalten im verregneten Kinzigtal angekommen, erfreute ich mit meinem schneebedeckten Auto wieder mal Kinder auf dem Weg in die Schule. Ich wurde nett gegrüßt, dann ging die Schneeballschlacht los. Zum Glück auch ohne meine Beteiligung.

Bei der Ankunft am Bahnhof sah ich bereits das ominös laufende Spruchband an der Anzeige. Das bedeutet ja nie was Gutes. Etwas näher dran erkannte ich dann: 20 Minuten wegen diverser Störungen.

Ach ja, wie gut, dass ich nicht abergläubisch bin.

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Winterwald

Dramatischer Himmel über dem Winterwald

Seit gestern liegt fast in ganz Deutschland Schnee. Bei uns im Vogelsberg hat es schon etwas früher geschneit, deshalb hier ein paar Eindrücke von einem Spaziergang durch den Winterwald am Samstag. Mittlerweile ist der Schnee um einiges höher – aber gestern war es einfach drinnen viel gemütlicher. Einen Schneemann hätte ich gerne nach dem Schneeschippen noch gebaut, aber der Schnee war zu pulverig. So hat es nur für drei kleine Schneegeister gereicht.

Und plötzlich war alles still

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Blick auf den Graf-Dietrichs-Weiher in Fischborn

Heute ist alles still am Graf-Dietrichs-Weiher. Zu jeder anderen Jahreszeit schnattern hier die Enten, streiten sich die Kormorane, schreien die Haubentaucher, springen die Fische, schnaufen die Wasserbüffel, quaken die Frösche. Heute knackt nur das Eis ab und zu.

Genau wie hier im Blog.

Kondensstreifen am blauen Winterhimmel

Kondensstreifen am blauen Winterhimmel

Wäller Winter

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Rodenroth (vorne) und Burg Greifenstein auf der Höhe

Gestern war ich im winterlichen Westerwald spazieren. Genauer gesagt rund um Rodenroth, ein Ortsteil der Gemeinde Greifenstein. Dort, wo der Wind so rauh weht und man das r so schön rrrrolt.