Pendler-Abenteuer in Hamburg

Bin mal wieder Fremdgependelt, diesmal mit dem HVV.

Merke: Man kann in Hamburg (Stichprobe Bahrenfeld und Stadthausbrücke) keine Wochen- oder Monatskarten am Automaten oder beim Busfahrer* kaufen.

*Völlig überraschter O-Ton: „Die verkaufen wir gar nicht. Ich weiß auch nicht, wo hier in der Nähe das nächste Service-Center wäre.“

Sehr interessanter „Dienstleistungs“-Ansatz, liebe Hansestadt.

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Lake District Live XXV: St. Peter’s, Martindale

Nach einem Tag außerhalb des Lake Districts und einem langen Tag im Grisedale gestern, heute wieder ein kurzes Live-Update. Auf dem Weg hinauf auf das Hallin Fell, habe ich die St. Peter’s Kirche in Martindale besucht. Wunderschöne Fenster, entworfen von Jane Gray in den 1970ern, und ein wunderschöner Friedhof drumherum. Auf dem Rückweg bin ich gleich noch mal rein, um kurz vor einem Schauer Schutz zu suchen.

St. Peter’s

Lake District Live XXV: St. Peter’s, Martindale

Following a day outside the Lake District and a long day in Grisedale, here’s another short live update. On my way up Hallin Fell, I stopped by St. Peter’s Church in Martindale. It boasts wonderful stained glass windows, designed by Jane Gray in the 1970s, and a beautiful graveyard. On my way back down from the fell, I found shelter in the church again from a short spell on rain.

Lake District Live XXIV: Great Mell Fell

Heute ging es hoch hinaus, auf den Great Mell Fell, von dem man einen wunderbaren Blick sowohl auf den Helvellyn und den Blencathra hat. Ein weiterer Bonus ist der verwunschene Wald voller hornloser Einhörner.

Little & Great Mell Fells

Lake District Live XXIV: Great Mell Fell

We climbed pretty high today, up Great Mell Fell, from which one has a wonderful view of both Helvellyn and Blencathra. A further bonus is the enchanted, wind-swept forest with hornless unicorns.

Gipfel und Aussicht / Summit and View

Einhörner / Unicorns

Wald / Forest

Lake District Live XXIII: Mysteriöse Versammlungsorte

Wir haben heute König Arthurs Tafelrunde besucht, die eigentlich ein neolitischer Versammlungsort ist. Ganz in der Nähe befindet sich das Mayburgh Henge, ebenso ein Versammlungsort aus der Neusteinzeit. Der ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Umgeben von einem Wall aus aufgetürmten Flusskieselsteinen, befindet sich noch einer von ursprünglich acht Hinkelsteinen. Interessanterweise weiß man heute nicht wirklich, wofür diese Versammlungsorte genau dienten.

Lake District Live XXIII: Mysterious henges

We visited King Arthur’s Round Table today, which is actually a neolithic henge. Mayburgh Henge is right in the vicinity and well worth a visit. Surrounded by a wall of river pebbles, you can still find one of previously eight standing stones inside. Interestingly enough, no one knows exactly what these henges were used for.

Lake District Live XXII: Alle Heiligen und begabte Floristen

Auf dem Rückweg von einer längeren Tour heute morgen, haben wir kurz bei der All Saints Kirche in Watermillock halt gemacht. Wunderschön gelegen, toller Ausblick ins Tal und hinter der Kirche ein imposanter Hügel mit blühendem Ginster. Man kann sich in der Kirche auf einem Zettel für das Blumenarrangement einer bestimmten Woche eintragen. Diese Woche war ein großes Talent am Werk – und es gab ein ganzes Fotoalbum mit früheren Arrangements zu bestaunen. Merke: Die Waltermillocker sind begabte Floristen!

Blumenarrangement / Flower arrangement

Lake District Live XXII: All Saints and gifted florists

On our way back from a longer tour this morning, we stopped by the All Saints Church in Watermillock. Placed beautifully in front of an impressive hill decked with gorse, it has a great view of the valley below. Inside the church, you can register to organise the flower arrangement for a specific week. This week’s talent was magnificent – and there was a whole photo album to go through for previous arrangements. Watermillockers are gifted florists!

Lake District Live XXI: Zurück ans Ullswater

Im September 2015 hat sie begonnen, meine anfangs schimpfwortlastige Berichterstattung über den Lake District. Und zwar mit einer Geschichte vom Ullswater. Da bin ich heute wieder angekommen – in einem Ferienhaus mit Seeblick. Ein erster kurzer Spaziergang ist absolviert. War vor allem beeindruckt von der Blütenpracht allenthalben.

Zwischenstopp / Whistle-stop in Pooley Bridge

Lake District Live XXI: Back to Ullswater

It all began in September 2015: my initially swearword-heavy reports from the Lake District. At Ullswater, to be precise. And that is where I’ve returned to today – to a holiday cottage with a lake view. First short stroll is done and dusted, and I was particularly impressed with the flowers in bloom in all nooks and crannies.

Ferienhaus & Garten / Holiday cottage & garden

Blütenpracht / Flowers in bloom

 

Gartentour durch Bad Langensalza

Letztes Jahr im Sommer habe ich eine Tour durch die Gärten von Bad Langensalza gemacht. Für einige muss man Eintritt zahlen, andere sind frei. Ein Kombi-Ticket lohnt auf alle Fälle. Phantastischer Tagesausflug!

Schlösschenpark

Kurpark

Japanischer Garten

Magnoliengarten

Hortensien statt Magnolien

Botanischer Garten

Naturgarten des BUND

Rosengarten

Zombie-Vampire, Pseudo-Wissenschaft und Perspektivwechsel

In Richard Mathesons I am Legend (meine Ausgabe: Gollancz, 2001) verhalten sich die Vampire wie Zombies. Trotzdem hilft Knoblauch und das Kreuz – jedenfalls wenn der Vampir zu Lebzeiten ein Christ war. Dann tauchen höher entwickelte Vampire auf. Solche, die zusammenhängende Konzepte verstehen und wenigstens zeitweise im Sonnenlicht verweilen können. Beobachtet und erzählt wird das alles vom Protagonisten Robert Neville, der tagsüber Vampire jagt, sich nachts vor den Horden verbarrikadiert und dabei vor allem mit der Einsamkeit in der Post-Apokalypse zu kämpfen hat. Als er dann die Vampire neuer Ordnung kennenlernt, wird ihm klar, dass er als gefürchteter Vampirjäger aus deren Sicht das Monster (die Legende) ist. Es kommt eben immer auf den Standpunkt an.

Mit der Zombiefizierung und der Verwissenschaftlichung des Vampirdaseins ging Matheson bei der Veröffentlichung 1954 neue Wege. Heutzutage scheint einem die Pseudo-Wissenschaft und deren zwanghafte Verwebung mit den alten Legenden nicht wirklich gut durchdacht, doch der Kampf mit der Einsamkeit und der Perspektivwechsel machen das Buch trotzdem zu einem Klassiker des Sci-Fi-Genres, den man gelesen haben muss.

Zombie vampires, pseudo-science and a change of perspective

Vampires are acting like zombies in Richard Matheson’s I am Legend (my edition: Gollancz, 2001). Yet garlic and the cross are still remedies against them – if they happened to be Christians while they were alive. Then some higher evolved vampires turn up, which manage to hold their train of thought and can remain in sunlight for a little while. This is all being observed by the protagonist Robert Neville, who hunts vampires during the day, barricades himself against them during the night and most of all struggles with the loneliness of the post-apocalypse. When he gets to know the new order of vampires, he realises that he, as the feared vampire slayer, is the monster (the legend) from their perspective. It all depends on the point of view.

Matheson went in new directions with the zombiefication and the scientification of vampiredom when he first published the novel in 1954. Today, the idea of pseudo-science and its forced link to old legends doesn’t seem to be fully fledged but the battle against loneliness and the change of perspective still make the book one of the must-reads of the sci-fi genre.